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Die Altmark - Wiege Preußens

Die Altmark ist eine Region im Norden des Landes Sachsen-Anhalt. Die aus dem Landkreis Stendal und dem Altmarkkreis Salzwedel bestehende Region ist flächenmäßig größer als das komplette Saarland.

Die historische Kulturlandschaft erstreckt sich vom Drawehn im Westen bis an die Elbe im Osten, grenzt südlich an die Magdeburger Börde und nördlich an das Wendland.

Der Name Altmark erschien erstmals 1304 – Antiqua Marchia (Alte Mark) – und bezieht sich auf ihre Bedeutung als westelbisches Ausgangsgebiet bei der Einrichtung der Mark Brandenburg und wird daher auch oft als „Wiege Preußens“ bezeichnet. Als Ganzes gehörte sie seit der Gründung der Mark Brandenburg zu dieser Markgrafschaft und dem daraus hervorgegangenen preußischen Staat.

Eine Zusammenfassung zu weiteren historische Begebenheiten sowie Infos zu regionalen Besonderheiten finden Sie hier bei Wikipedia. Einige ausgwählte Informationen wollen wir Ihnen nachfolgend vorstellen.


Verbandsgemeinde Seehausen

Die Verbandsgemeinde Seehausen entstand im Zuge der sachsen-anhaltinischen Gebietsreform im Januar 2010. Sie umfasst die Mitgliedsgemeinden Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, die Stadt Seehausen sowie Zehrental.

Innerhalb des etwa 43.760 Hektar großen Gebietes liegen das Naturschutzgebiet "Hohe Garbe" und weite Teile des Landschaftsschutzgebietes "Elbtalaue".

Hansestadt Seehausen

Seehausen, auch Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, ist eine von acht Hansestädten im Altmärkischen Hansebund. Die erste urkundliche Erwähnung der damals noch Sidagshusen benannten Siedlung erfolgte im Jahre 1009. Fast einenhalb Jahrhunderte später (1151) verlieh Albrecht der Bär Seehausen Stadtrechte. Von 1952 bis 1965 war sie sogar Kreisstadt.

Gemeinde Aland

Die Gemeinde Aland entstand wie auch die Verbandsgemeinde Seehausen im Zuge der Gebietsreform 2010 aus den vormals selbständigen Gemeinden Aulosen, Krüden, Pollitz und Wanzer. Im September desselben Jahres wurde dann auch Wahrenberg der nach dem Fluss Aland benannten Gemeinde zugeordnet.

Wanzer

Ursprünglich eine wendische Siedlung, wird der heutige Ort Wanzer (Gemeinde Aland) 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Gab es mit Klein- und Groß-Wanzer zunächst zwei nahe beieinander liegende Ortschaften, wurden erste 1936 in Groß-Wanzer eingemeindet.

Pollitz

Pollitz - ebenfalls zur Gemeinde Aland gehörend - ist ein von den Wenden angelegtes Rundlingsdorf. Auch wenn die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1208 stammt von 1208, belegt ein in der Pollitzer Feldmark gefundenes Urnenfeld die schon wesentlich früher erfolgte Besiedlung.

Krüden

Krüden und der Ortsteil Vielbaum gehören ebenfalls zur Gemeinde Aland.  Krüden war Sitz eines ritterliches Geschlecht, das im Jahr 1236 erstmals erwähnt wurde.

Geprägt aber wurde Krüden wie auch viele Nachbarorte durch die Familie derer von Jagow, die das Dorf 1608 erwarben. Bis 1919 lebten die Familien von Jagow im Schloß in Krüden, wo sie einen botanisch interessanten Park anlegten.

Aulosen

Ist Wahrenberg Sachsen-Anhalts nördlichstes Elb-Dorf, so kann Aulosen den Titel als nördlichstes Dorf Sachsen-Anhalts für sich beanspruchen. Kurz vor der Einmündung des Alands in die Elbe bei Schnackenburg liegend, wurde Aulosen 1319 erstmals urkundlich erwähnt.

Aulosen ist ein typisches Haufendorf. Es gehört wie Wahrenberg zur Gemeinde Aland und somit zur Verwaltungsgemeinschaft Seehausen.